PRAXISBERICHT · NIEDERLANDE
Spannungsrisskorrosion wirksam vorbeugen
Zugeigenspannungen gezielt durch Druckeigenspannungen überlagern, um Spannungsrisskorrosion (SCC) wirksam vorzubeugen.
Zugeigenspannungen gezielt durch Druckeigenspannungen überlagern, um Spannungsrisskorrosion (SCC) wirksam vorzubeugen.
Schweißkonstruktionen in industriellen Anlagen sind häufig hohen mechanischen und korrosiven Belastungen ausgesetzt. Insbesondere in Verbindung mit Zugspannungen und einem korrosiven Medium kann daraus ein erhebliches Risiko für Spannungsrisskorrosion (SCC) entstehen.
Kritische Schweißnahtbereiche und die angrenzenden Wärmeeinflusszonen können dabei besonders anfällig sein. Entstehende Risse können die Integrität von Bauteilen beeinträchtigen, zu ungeplanten Stillständen führen und hohe Kosten für Inspektion, Reparatur oder Austausch verursachen.
Mit der PIT-Technologie (Pneumatic Impact Treatment) lassen sich Schweißnähte und Wärmeeinflusszonen gezielt nachbehandeln. Durch die Einbringung von Druckeigenspannungen werden vorhandene Zugeigenspannungen überlagert und die Widerstandsfähigkeit der behandelten Bereiche gegenüber Spannungsrisskorrosion verbessert.
So kann PIT dazu beitragen, die Lebensdauer von Schweißkonstruktionen zu verlängern, Instandhaltungsaufwand zu reduzieren und die Betriebssicherheit von Anlagen nachhaltig zu erhöhen.
PIT ist damit mehr als eine Nachbehandlung von Schweißnähten – das Verfahren trägt aktiv dazu bei, die Lebensdauer von Bauteilen und Anlagen zu verlängern und Ausfälle zu vermeiden.
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